Shavasana – die Ruhe am Ende der Praxis
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Nach Abschlusssequenz und Lotus kommt der einfachste und oft schwierigste Teil: liegen und nichts tun. Im Mysore-Raum ist Shavasana der Moment, in dem die Praxis nachwirken darf.
- Übersetzung
- Leichnam-Haltung
- Dauer
- 5–10 Minuten, gern länger
- Atem
- natürlich, ohne Ujjayi
- Häufigster Fehler
- ganz weglassen
EkamWarum Ruhe zur Praxis gehört
Ashtanga fordert den Körper: Wärme, Muskelarbeit, ein erhöhter Puls. In Shavasana kommt alles zur Ruhe. Atem und Herzschlag verlangsamen sich, die Muskeln lassen los. Viele beschreiben diesen Moment als den, in dem sie die Wirkung der Praxis am deutlichsten spüren. Wer ihn weglässt, um schneller zur Arbeit zu kommen, nimmt sich genau das.
DveSo liegst du
- Flach auf den Rücken legen, Beine etwa hüftbreit, Füße fallen nach außen.
- Arme neben dem Körper, Handflächen nach oben.
- Kinn leicht zur Brust, damit der Nacken lang ist.
- Den Ujjayi-Atem loslassen und einfach atmen.
- Augen schließen. Nichts machen.
TriniWie lange?
Fünf Minuten sind das Minimum, zehn besser. Nach einer vollständigen Serie darf es auch eine Viertelstunde sein. Wer friert, deckt sich zu – der Körper kühlt nach der Praxis schnell aus.
ChatvariWenn der Kopf nicht aufhört
Gedanken an den Tag, an die Haltung, die heute nicht ging, an das Frühstück: Das ist normal. Statt sie wegzudrücken, kannst du die Aufmerksamkeit durch den Körper wandern lassen – Füße, Beine, Becken, Bauch, Brust, Hände, Gesicht – und jede Stelle bewusst lösen. Oder du zählst ruhige Atemzüge.
Einschlafen in Shavasana ist kein Fehler, aber ein Hinweis: Vielleicht war die Nacht zu kurz. Wer um fünf aufsteht, um zu üben, braucht einen frühen Abend.
PanchaShavasana zu Hause
Wer allein übt, lässt die Ruhe besonders gern aus. Ein kleiner Trick: Stell dir einen Wecker auf zehn Minuten, bevor du dich hinlegst, damit du nicht auf die Uhr schauen musst. Wie ein guter Übungsplatz zu Hause aussieht, steht unter Der Übungsraum.
ShatHäufige Fragen
Darf ich in Shavasana etwas anziehen?
Ja, und oft ist es eine gute Idee. Nach der Praxis ist die Haut feucht und der Körper kühlt schnell ab. Eine Decke oder ein Pullover hilft, wirklich zu entspannen.
Was mache ich mit meinen Händen?
Sie liegen neben dem Körper, die Handflächen zeigen nach oben. Wer das unangenehm findet, kann sie auf den Bauch legen. Wichtig ist, dass nichts gehalten oder festgehalten wird.
Wie komme ich aus Shavasana wieder heraus?
Langsam. Erst tiefer atmen, Finger und Zehen bewegen, dann auf die Seite rollen und kurz liegen bleiben, bevor du dich aufsetzt. Wer schnell aufspringt, spürt oft einen leichten Schwindel.