Der Einstieg – die ersten Wochen mit Ashtanga Yoga
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Der Anfang ist kürzer, als viele denken: Sonnengrüße, ein paar Stehhaltungen, der Abschluss, Ruhe. Mehr braucht es in den ersten Wochen nicht. Entscheidend ist, dass du regelmäßig wiederkommst.
- Dauer anfangs
- 30–45 Minuten
- Häufigkeit
- 2–3 × pro Woche
- Vorher
- 2–3 Stunden nichts essen
- Mitbringen
- Matte, Handtuch, Geduld
EkamWas du am Anfang übst
- Die Sonnengrüße A und B – oft zuerst nur A.
- Die ersten Stehhaltungen: Vorbeugen im Stand, Dreieck, gedrehtes Dreieck.
- Eine kurze Abschlusssequenz, etwa Schulterstand oder Beine an die Wand, dann ein ruhiger Sitz.
- Shavasana, mindestens fünf Minuten.
Nach einigen Wochen kommen weitere Stehhaltungen dazu, später die ersten Sitzhaltungen. Wie schnell, hängt von dir ab – und von deiner Lehrperson.
DveWie oft?
Zwei- bis dreimal pro Woche ist ein guter Start. Wer nach einem Monat merkt, dass es gut tut, kann langsam steigern. Die Tradition kennt sechs Tage pro Woche, aber niemand muss dort anfangen. Kürzere, regelmäßige Einheiten bringen mehr als eine lange Session am Wochenende.
TriniVor der Praxis
- Leerer Magen: zwei bis drei Stunden vorher nichts Schweres essen. Morgens also am besten vor dem Frühstück.
- Wasser vorher trinken, während der Praxis eher nicht.
- Bequeme, eng anliegende Kleidung, damit nichts rutscht.
- Keine Musik, kein Handy in Reichweite.
ChatvariWas sich in den ersten Wochen verändert
Muskelkater in Armen, Schultern und Beinrückseiten ist normal. Der Atem wird mit der Zeit ruhiger, die Abfolge bleibt im Kopf, und irgendwann denkst du nicht mehr über die nächste Haltung nach. Bei vielen verändert sich auch der Schlaf – wer früh übt, wird früher müde.
Wenn du Vorerkrankungen hast – Bandscheibenvorfall, Gelenkoperationen, Bluthochdruck, Schwangerschaft –, sprich vor dem Start mit einer Ärztin oder einem Arzt und sag es deiner Lehrperson. Ashtanga lässt sich anpassen, aber nur, wenn sie davon weiß.
PanchaFragen, die du einer Lehrperson stellen kannst
- Nehmen Sie Einsteiger in der Mysore-Klasse auf, oder gibt es einen Einführungskurs?
- Wie lange unterrichten Sie Ashtanga, und bei wem haben Sie gelernt?
- Wie gehen Sie mit körperlichen Hilfestellungen um – fragen Sie vorher?
- Was mache ich, wenn ich eine Haltung wegen einer Verletzung nicht üben kann?
Wo du in Hamburg eine passende Klasse findest, steht unter Ashtanga in Hamburg.
Beweglichkeit ist keine Voraussetzung. Die steifsten Einsteiger bleiben oft am längsten dabei, weil sie die Veränderung am deutlichsten spüren.
ShatHäufige Fragen
Bin ich zu alt, um mit Ashtanga anzufangen?
Ein Alterslimit gibt es nicht. Wer später beginnt, braucht vielleicht mehr Geduld und öfter Abwandlungen. Wichtig ist eine Lehrperson, die darauf eingeht, und eine Praxis, die sich gut anfühlt statt zu überfordern.
Was ziehe ich zur ersten Stunde an?
Eng anliegende, bewegliche Kleidung, in der du schwitzen darfst. Weite T-Shirts rutschen in Vorbeugen über den Kopf. Geübt wird barfuß.
Brauche ich eine eigene Matte?
Viele Studios verleihen Matten. Wer regelmäßig übt, will aber bald eine eigene – mit gutem Griff. Mehr dazu unter Matte und Zubehör.